GCJZ Dortmund siteheader

Gesellschaft CJZ Dortmund e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Öffnungszeiten: mo. bis mi. u. fr.: 9.00 – 12.00 Uhr,
do. 12.00 - 15.00 Uhr

Fon 02 31 / 17 13 17
Fax 02 31 / 1 76 54 58

E-Mail info@gcjz-dortmund.de
Homepage www.gcjz-dortmund.de

Taxi am Shabbat. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Lesung mit Eva Gruberová und Helmut Zeller (Dachau)

12. September 2018


Auslandsgesellschaft NRW e.V. - 19.00 Uhr
Steinstr. 48, Dortmund


Mehr als 75 Jahre nach Beginn der Shoah reisen zwei Journalisten zwischen 2013 und 2017 an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben postkommunistischen Ländern im Osten Europas entwickelt hat. Hat man die Täter bestraft, verschwand der Antisemitismus? Wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Lemberg, Vilnius, Minsk, Prag oder Budapest? Sie sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, den Bewohnern von Altersheimen. Für die jüdischen Gemeinden wird viel davon abhängen, ob die Länder Osteuropas bereit sind, der jüdischen Geschichte den ihr zustehenden Platz in den nationalen Erinnerungskulturen einzuräumen. Manche glauben zwar an eine „Renaissance des Judentums“. Doch in das Europa des noch jungen 21. Jahrhunderts ist der Hass zurückgekehrt.

Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin, Film- wie Buchautorin und als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau.  Sie leitete von 1999-2003 das ZDF-Büro für Tschechien und die Slowakei in Prag. Gemeinsam verfassten sie und ihr Mann H. Zeller das Buch "Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I" (2015).

Helmut Zeller, Buchautor, leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung.

 

 

In Kooperation: VHS, Auslandsgesellschaft NRW e.V., Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund