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Aus Dortmund nach Auschwitz: Ein Abend in Erinnerung an Hans und Ernst Frankenthal

Mit Daniel Lörcher (BVB) u. Andreas Kahrs (Bildungswerk Stanislaw Hantz)
Es liest: Gregor Schnittker (Journalist)

04. April 2019

Museum für Kunst und Kulturgeschichte - 18.30 Uhr
Hansastr. 3, Dortmund



Hans Frankenthal als Zeitzeuge vor Schülergruppe, Dortmund 1989

Im Alter von 16 und 18 Jahren wurden Hans und Ernst Frankenthal gemeinsam mit ihrer Familie am 2. März 1943 vom Dortmunder Südbahnhof in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt. Während ihre Eltern vermutlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet wurden, wählte die SS die zwei Brüder an der „Rampe“ vor der Toren Birkenaus zur Zwangsarbeit auf der Baustelle der IG Farben aus. Sie kamen ins Lager Auschwitz-Monowitz. Beide überlebten die schwere Arbeit und die spätere „Evakuierung“ des Lagers und kehrten nach Schmallenberg im Sauerland zurück. Ernst Frankenthal starb 1993 in Münster, sein jüngerer Bruder Hans 1999 in Dortmund.

Der Abend ist der Erinnerung an die Brüder Frankenthal gewidmet. Sequenzen aus Video-Interviews und Passagen aus den Lebenserinnerungen Hans Frankenthals („Verweigerte Rückkehr. Erfahrungen nach dem Judenmord.“) werden in den historischen Kontext eingebettet.

Kooperationsprojekt des Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Verbindung mit der GCJZ Dortmund e.V., der Auslandsgesellschaft.de e.V. und der Volkshochschule Dortmund

Ausstellung/ Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.   
Aus dem Rahmenprogramm zur Ausstellung „Die IG Farben und das KZ Buna-Monowitz in Auschwitz“ im MKK