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Gesellschaft CJZ Dortmund e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

Öffnungszeiten: mo. bis mi. u. fr.: 9.00 – 12.00 Uhr,
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Fon 02 31 / 17 13 17
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Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Ausstellung 

27. Januar bis 7. April 2019

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3, Dortmund




Kraftwerk Baustelle Buna-Monowitz

Der Chemiekonzern I.G. Farben ließ ab 1941 in unmittelbarer Nähe zu dem Konzentrationslager Auschwitz die größte chemische Fabrik in Osteuropa bauen. Neben deutschen Fachkräften setzte das Unternehmen auf der riesigen Baustelle tausende von Häftlingen aus dem KZ Auschwitz, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus ganz Europa ein. 1942 errichteten der Konzern und die SS das firmeneigene KZ Buna-Monowitz (Auschwitz 3). Tausende kamen durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Unter ihnen befanden sich auch Insassen des Deportationstransports, der am 2. März 1943 Dortmund in Richtung Auschwitz verlassen hatte.

Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZ Buna-Monowitz nach.

Führungen für Schulkassen/ Gruppen: Anmeldung: Tel.: 0231/ 50-2 50 02, Di-So 10.00 -17.00 Uhr (Steinwache)
Öffentliche Führungen: jeweils sonntags, 15.00-16.00 Uhr, Kosten: 3,00 €
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, So: 10 – 17 Uhr, Do: 10 – 20 Uhr, Sa: 12 – 17 Uhr

Eintritt frei.

Weitere Infos zur Ausstellung: Tel 0231/ 50-26028, info.mkk@stadtdo.de oder www.mkk.dortmund.de

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts Frankfurt.
Die Präsentation der Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) und der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Verbindung mit der GCJZ Dortmund e.V., der Auslandsgesellschaft.de e.V. und der Volkshochschule Dortmund
Ausstellung/ Begleitprogramm werden gefördert von Borussia Dortmund und Evonik.

Zur Ausstellung findet ein vielfältiges Rahmenprogramm statt:
Rahmenprogramm

Aus dem Rahmenprogramm:

Donnerstag, 21. Februar 2019, 18.30 Uhr
„Die I.G. Farben und der Häftlingseinsatz  im Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz. Forschungsstand und Kontroversen“
Vortrag von Dr. Florian Schmaltz, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

Donnerstag, 21. März 2019, 18.30 Uhr
„Antisemitismus heute“
Seit den islamistischen Terroranschlägen von 9/11 ist weltweit eine Ausweitung und Radikalisierung von Antisemitismus festzustellen… Antisemitismus ist zur globalen Integrationsideologie von Islamisten, Neonazis, Globalisierungsfeinden und Antiimperialisten geworden. Deren Hauptfeindbild heute: Israel.
Salzborn analysiert diese Entwicklung, ihre historischen und theoretischen Hintergründe…
Vortrag von Prof. Dr. Samuel Salzborn, Gastprofessor am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Alle Veranstaltungen im Rahmenprogramm zur Ausstellung finden im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK), Hansastraße 3, Dortmund, statt - Eintritt jeweils frei.