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Gesellschaft CJZ Dortmund e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V.
Küpferstraße 3
44135 Dortmund

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Erinnern – Stille – Gebet – Musik

Ökumenisches Gedenken

09. November 2020


ACHTUNG: Abgesagt!
Bitte beachten Sie weitere Infos:


Gedenken zum Novemberpogrom 1938

Aufgrund der neuen Entwicklung der Corona-Pandemie (aktuelle Schutzverordnung des Landes NRW) müssen wir leider unser Gedenken absagen. Vom  9.–14. November 2020 liegt in der St. Petri-Kirche allerdings ein Gedenkweg mit den Namen von DortmunderInnen, die am 29. Juli 1942 von Dortmund ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurden. Dieser kann während der Öffnungszeiten besichtigt und so der Menschen gedacht werden. Die Kirche ist geöffnet von di-fr 11-17 Uhr und sa 10-16 Uhr.

Die für den 9.11. vorgesehenen Lesungen während des Gedenkens wurden von den mitwirkenden Schüler*innen des Max-Planck.Gymnasiums umgewandelt in Kurzbeiträge zu den erforschten Biographien/Schicksalen der Ehepaare Silberberg, Salmagne und Blankenstein. Diese Beiträge mit Fotos sind zusätzlich in der Kirche ausgestellt.
Zu bestimmten Zeiten bzw. bei Bedarf wird eine Lesung mit den über 300 Namen aller Deportierter in der Kirche zu hören sein. Diese Namenslesung haben die Schüler*innen extra vorbereitet um an alle Menschen dieser Deportation zu erinnern.
Wer in der Kirche ist und die Lesung hören möchte, bitte sich an den Präsenzdienst wenden!


Im Ökumenischen Gedenken erinnern wir auf einer persönlichen Ebene an den 9. November 1938 und seine Folgen.

In der Mitte der Kirche ist vom 9. bis 12 November 2020 ein eindrucksvolles Gedenkbild gestaltet – mit Namen von Dortmunder*innen, die am 29. Juli 1942 von Dortmund ins Ghetto Theresienstadt deportiert wurden. Von dort wurden viele in weitere Vernichtungslager transportiert u.a. nach Auschwitz, was den sicheren Tod bedeutete.

In Erinnerung an sie können beim Ökumenischen Gedenken am 9. November Kerzen angezündet werden. Wir folgen den Spuren, auf die uns die Biographie-Bruchstücke führen.

Unter Mitwirkung von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 des Max-Planck-Gymnasiums, die über das Schicksal der jüdischer Ehepaare Silberberg, Salmagne und Blankenstein aus Dortmund berichten: eine Lesung zum Gedenkweg „Namen“.

Mit musikalischem Rahmenprogramm: Julia Frede, Violine

Bitte beachten: Das Platzangebot in der Kirche wird unter den gegebenen Umständen (Entwicklung Corona-Pandemie) eventuell etwas begrenzt sein.

Einladungskarte zum download (pdf).

Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., Ev. Stadtkirche St. Petri und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Dortmund
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Hinweis: Am 9.November fand auf dem Platz der Alten Synagoge ein Stilles Gedenken  an die Opfer der Pogromnacht 1938 mit Oberbürgermeister Thomas Westphal, Zwi Rappoport (Jüdische Kultusgemeinde Dortmund) und Herrn Rabbiner Baruch Babaev statt.